Starkregen und seine Folgen – Umweltgefahren und Möglichkeiten zum Gewässerschutz

Hintergrund

Die Belastung unserer Umwelt infolge von Starkregenereignissen nimmt in den letzten Jahren zu. Das hat Folgen für Mensch, Natur und vor allem die Gewässer. Ca. 60 % der Verschmutzung natürlicher Gewässer ist auf Entlastungen nach Starkregen zurückzuführen. Auch ein großer Teil des durch Reifenabrieb entstehenden Mikroplastiks wird bei Starkregen über Überläufe in natürliche Gewässer eingeleitet, könnte allerdings vor der Emission in die Gewässer durch geeignete Maßnahmen zurückgehalten werden.

Ich möchte durch diese Umfrage auf den Gewässerschutz aufmerksam machen und herausfinden, wie Ihr Kenntnisstand zu diesem Thema ist und insbesondere, wie kommunale Einrichtungen dieses Problem einschätzen.

Die Umfrage findet im Rahmen des „WasserRETTER“-Programms statt und ist Teil des staatlich geförderten SISAM-Projekts, bei dem es um die Neuentwicklung eines Kleinrechens zum Rückhalt von Mikroplastik und somit den Gewässerschutz geht.

Über mich

Mein Name ist Kevin (25) und ich bin Masterstudent im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau. Im Rahmen meiner Bachelor-Abschlussarbeit bei HST habe ich mich mit dem Thema „Rückhaltevorrichtungen an Regenüberläufen“, genauer gesagt mit den Möglichkeiten eines effektiven Stoffrückhalts und dem Schutz der kommunalen Gewässer vor Verschmutzung durch Abwassereinleitungen infolge von Starkregenereignissen beschäftigt. Dabei ging es insbesondere auch um das Thema Mikroplastik.

Nach Abschluss der Bachelorarbeit ist nun die Frage offen, auf welchem Kenntnisstand sich eigentlich Planer und Kommunen zu diesem Thema befinden und was bereits unternommen wird, um die Belastung der Gewässer zu reduzieren. Um hierzu nähere Informationen zu erhalten, benötige ich nun Ihre Unterstützung!

0 t
Mikroplastik und davon
0 t
Reifenabrieb pro Jahr

Die Partner

WasserRETTER!

Das WasserRETTER-Programm ist die Studentenförderung von HST Systemtechnik. Das Team, derzeit bestehend aus 4 Studenten, beschäftigt sich mit den Themen Digitalisierung, Mikroplastik, Trinkwasser sowie Energie mit dem Ziel, diese Bereiche immer effizienter zu gestalten.

HST Systemtechnik GmbH & Co. KG

Das Unternehmen HST Systemtechnik setzt sich für den Gewässerschutz ein und ist ebenfalls Kooperationspartner für meine Projekt- und Bachelorarbeit. HST entwickelt Maschinen und Software-Lösungen, unter anderem zum Schutz kommunaler Gewässer, und arbeitet derzeit am sogenannten SISAM-Förderprojekt, bei dem ein besonders kleiner Rechen zum Rückhalt von Mikroplastik entwickelt werden soll.

Kommunal 4.0 e.V.

Der Bundesverband KOMMUNAL 4.0 e.V. wurde im Jahr 2017 infolge des Förderprojekts „KOMMUNAL 4.0 – Customized Services für die Wasserwirtschaft“ gegründet und beschäftigt sich mit der Kombination moderner, webbasierter Technologien mit einer umfassenden Engineering- und Lösungsmethodik in kommunalen Infrastruktursystemen.

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (kurz: ZIM) ist ein bundesweites Förderprogramm, das die Innovationskraft mittelständischer Unternehmen unterstützt. Es wurde im Jahr 2008 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (kurz: BMWi) ins Leben gerufen.

Die Umfrage zum Thema „Starkregen und seine Folgen“ ist Teil des SISAM-Projekts, welches vom ZIM-Programm gefördert wird.

Kontakt