Praxistipp: Starkregen Nach Dürre, Niederschlag-Abfluss Und Überflutungsprävention

Extreme Wetterereignisse wie Dürren oder Starkregen werden als Folgen der Erderwärmung immer häufiger. Nach Dürrezeiten führen selbst geringe Niederschläge zu Überflutungen, da der Boden keine Feuchtigkeit aufnehmen kann. Der Weltklimarat stellt aktuell fest, dass extreme Hitzeereignisse bei dem Klimaziel 2 Grad Erderwärmung 14-mal wahrscheinlicher werden und 70 Prozent mehr Starkregen-Ereignisse zu erwarten sind.

Somit wird es in Zukunft häufigere und intensivere Dürren und Starkregen geben. Es kommt öfter zu Überflutungen und einer Verschärfung der dadurch auftretenden Folgen. Jede Kommune muss mindestens auf dem Stand der Technik vorsorgen und Überflutungsschutz gemäß eigener Gefahrenlage betreiben. Damit mögliche Schäden geringgehalten werden können, ist Überflutungsprävention durch Digitalisierung und 4.0-Ausrüstung notwendig.

In Deutschland wird Niederschlag über 17 Radarstationen genau erfasst. Mit Nira.web® werden bereitgestellte Daten aus Radarbildern gewonnen und über ein dichtes Messnetz herkömmlicher Regenschreiber kontinuierlich angeeicht. Durch die Kombination von aktuellen, prognostischen sowie historischen Daten aus Radar- und klassischem Bodenmessnetz mit weiteren Verfahren werden Daten hochgradig präzisiert, um die besten Entscheidungen treffen zu können.

Erkennen Sie mit NiRA.web Starkregen frühzeitig!

Der Abfluss von Niederschlag ereignet sich dann im Gewässer über den Oberflächenabfluss, wobei die Abflussmessung und die -steuerung meist über die Pegel und die W-Q-Beziehung erfolgen.
Im Kanalnetz hingegen wird die Abflussmessung und -steuerung über teil- und vollgefüllte Rohrquerschnitte durchgeführt. Diese werden für die optimale Stauraumnutzung mit elektrisch betriebenen Maschinen wie dem Alligator oder der Anaconda automatisch gemessen, gesteuert und geregelt. An Überläufen im Kanalnetz werden durch Elektronische-Mengen-Auswertung (EMA) Daten in der Regel mit Radar, mit Ultraschall oder hydrostatisch erfasst und automatisch in erforderliche Dokumentationen und Berichte übertragen.

Erreichen Sie durch automatische Mess-, Steuer- und Regelmaßnahmen optimale Stauraumnutzung!

Zur optimalen Stauraumnutzung gehen aus dem Arbeitsblatt DWA-A 102-1/BWK-A 3-1 ausdrückliche Empfehlungen für Grundsätze zur Bewirtschaftung und Behandlung von Regenwetterabflüssen zur Einleitung in Oberflächengewässer hervor. Zur Prävention von Hochwasser müssen im Vorfeld detaillierte Informationen für die Planung von Investitionen in Baumaßnahmen und Ausrüstung zur Verfügung stehen. Das Ergebnis kann der Bau von Rückhalte- und Speicherräumen in Form von HochwasserrückhaltebeckenRegenbecken oder Poldern sein.
Häufig ist eine Verbesserung des Hochwasserschutzes bereits durch 4.0-Ausrüstung ohne bauliche Maßnahmen möglich. Dies gilt insbesondere für die Starkregenindizes 1 -3. Zum Schutz bei Index 4 oder 5 kommt man häufig nicht um bauliche Maßnahmen herum. Jede Maßnahme verbessert die Sicherheit von Besitz, Leib und Leben graduell, hat damit Einfluss auf die Lebensqualität in einer Region und wird mittelfristig auch über die Versicherbarkeit von Objekten entscheiden

Planen und investieren Sie in normbasierte 4.0-Systemlöungen zum Hochwasserschutz!

Musterprojekt Anfordern

Bei der Dimensionierung und Konfiguration von Abflussregelungen gibt es zahlreiche weitere Aspekte und Erfahrungen zu berücksichtigen. Einige können wir über unsere Checkliste erfahren, am leichtesten und sicher ist es jedoch im Gespräch mit unseren Fachingenieuren im Planerservice die Rahmenbedingungen und Anwendung im Dialog abzustimmen. Dort können Fragen zur hydraulischen sicheren Bemessung und Auslegung, zur Anordnung, zur Einbringung in das Bauwerk, zur Schaltanlage, zu Anschlüssen und Kabelwegen, zur Prozessüberwachung und Wartung individuell erörtert werden. Mit den gewonnenen Informationen können wir Ihnen dann einen passgenauen und zukunftSicheren Vorschlag ausarbeiten!

Ihr technischer Berater vor Ort!

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