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Wenn Schmutzstoffe an Entlastungsschwellen, insbesondere bei Starkregen, nicht zuverlässig zurückgehalten werden, gelangen Schadstoffe, Feststoffe und Mikroplastik ungehindert in Gewässer – mit erheblichen Folgen für die Umwelt. Deshalb verschärfen sämtliche Normen wie die DWA A 102, DWA M 102-4 oder auch die Kommunalabwasserrichtlinie KARL der EU die Anforderungen an den Stoffrückhalt deutlich.
Da wasserwirtschaftliche Anlagen zur kritischen Infrastruktur (KRITIS) zählen, müssen sie besondere Anforderungen an Sicherheit und Resilienz erfüllen. Der Einsatz intelligenter Maschinentechnik und die aktive Nutzung von Niederschlagsdaten leisten hierfür einen zentralen Beitrag, indem sie Versorgung und Betrieb nachhaltig absichern.
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