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Die Wasserwirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: Während die gesetzlichen Aufgaben durch die Kommunalabwasserrichtlinie, das Wasserhaushaltsgesetz und die Eigenkontrollverordnungen stetig zunehmen, wächst auch der Bedarf an qualifizierten Fachkräften rapide. Nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit, des Statistischen Bundesamtes und von Beratungshäusern wie Ernst & Young werden bis 2035 rund 13 Millionen Erwerbstätige ausscheiden. – Deutlich mehr, als nachrücken können. Besonders in den Berufen IT-Elektro, IT und Digitalisierung verschärft sich der Wettbewerb um Fachkräfte – und das weltweit. Die Stellen können nicht einmal theoretisch besetzt werden. Die sogenannte Stellenüberhangquote wächst auf teilweise über 60%.
Um Fachkräfte rechtzeitig und nachhaltig zu sichern, müssen alle Organisationen - von der Kommune bis zum Ingenieurbüro - die richtigen Maßnahmen ergreifen. Zum einen wird die Bewerberzahl durch die Stärkung der Arbeitgebermarke gesteigert. Zum anderen gilt es, seine Mitarbeiter in der eigenen Organisation zu fördern und langfristig zu halten. Hierzu sind neben technisch-organisatorischen Maßnahmen auch Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen erforderlich.
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