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Neben der Energiegewinnung und -einsparung ist das Energiemanagement ein weiterer wesentlicher Baustein auf dem Weg zur Energieautarkie. Insbesondere in Notsituationen zeigt sich die Wichtigkeit von systemischer Energieautarkie: Klassische Notstromkonzepte für wasserwirtschaftliche Anlagen wie Kläranlagen, Abwasserpumpwerke, Hochbehälter, Brunnen oder Druckerhöhungsanlagen beschränken sich häufig auf ein Notstromaggregat – ohne Optimierung des Energieeinsatzes und ohne Berücksichtigung der erneuerbaren Energieerzeugung und -speicherung zum Beispiel durch PV-Anlagen mit Batteriespeichern.
Ein systemisches Notstromkonzept geht weiter: Durch ein intelligentes Energiemanagementsystem werden PV-Anlagen, Batteriespeicher und Notstromaggregate vernetzt betrieben. Überlastungen werden durch die Priorisierung von Prozessen sowie durch Lastverteilung vermieden, Energiespeicher gezielt genutzt und bei Bedarf Aggregatlaufzeiten reduziert. So werden eigenenergiearme Zeiten überbrückt. Das Ergebnis: höhere Versorgungssicherheit für nicht verschiebbare Hauptprozesse, geringerer Fremdenergieverbrauch und reduzierte Emissionen. Das sorgt für einen wirtschaftlicheren Betrieb – auch bei längeren Netzausfällen. Mit einem systemischen Notstromkonzept werden künftige rechtliche Anforderungen sicher erfüllt.
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