HST Praxistipp: Digitalisierung in der Wasserwirtschaft – Sicherheitsanforderungen, Leittechnik und intelligente Steuerung

HST Praxistipp - Digitalisierung in der Wasserwirtschaft – Sicherheitsanforderungen, Leittechnik und intelligente Steuerung

Regulatorische Vorgaben wie die Kommunalabwasserrichtlinie (KARL), die NIS2-Richtlinie sowie das KRITIS-Dachgesetz stellen Betreiber wasserwirtschaftlicher Anlagen vor wachsende Anforderungen: Betriebssicherheit, Dokumentationspflichten und IT-Sicherheit können bei der Vielzahl an Anforderungen nur noch digital erfüllt werden. Die Digitalisierung ist dabei kein Selbstzweck, sondern ein sachlich gebotenes Mittel, um seinen Pflichten zukunfts- und rechtssicher zu begegnen.

Mit NIS2 und dem KRITIS-Dachgesetz gelten für Betreiber kritischer Infrastrukturen verbindliche Mindestanforderungen an die Cybersicherheit – von der Risikoanalyse über technische Schutzmaßnahmen bis hin zur Meldepflicht bei Sicherheitsvorfällen. Für viele Betriebe in der Wasserwirtschaft bedeutet das einen konkreten Handlungs- und Nachweisbedarf, der strukturiert angegangen werden muss.
Bei dieser Prüfung – von der Frage, auf welchen Ebenen die Leittechnik betroffen ist, bis hin zu Personal, Arbeitsanweisungen und Aufgabenverteilung – unterstützt HST.

Prüfen Sie, ob Ihr Betrieb unter die NIS2- oder KRITIS-Anforderungen fällt und welche Maßnahmen konkret erforderlich sind!

Mehr zu IT-Sicherheit
Die Basis dafür bietet moderne Prozessleittechnik wie SCADA.web und SCADA V10. Diese gehen weit über eine reine Prozessvisualisierung hinaus: Sie ermöglichen eine rechtssichere Ereignisprotokollierung, automatisierte Alarmierung und die zentrale Auswertung dezentraler Anlagenteile. Gleichzeitig steigen mit der zunehmenden Vernetzung die Anforderungen an Systemarchitektur und Datensicherheit.

Prüfen Sie, ob Ihre Prozessleittechnik-Infrastruktur den aktuellen funktionalen und regulatorischen Anforderungen entspricht!

Mehr zu Anforderungen an Leittechnik
Um die Betriebssicherheit in Anlagen und Einrichtungen 24/7 durch organisatorische Maßnahmen zu gewährleisten, muss der größte Unsicherheitsfaktor der Wasserwirtschaft „Niederschlag" bei der Regelung von Prozessen in Kanalnetzen NIS2 und KRITIS-gerecht berücksichtigt werden.
 
Historische und prognostische Niederschlagsdaten bilden die zentrale Grundlage einer intelligenten Maschinensteuerung: Über das Portal NiRA.web® lassen sich Stauräume bedarfsgerecht füllen oder leeren, Entlastungen auf ein Minimum reduzieren und damit Schadstoffe sowie Mikroplastik im Kanalsystem zurückhalten. Die Entscheidungsbasis verbessert sich zusätzlich durch die Integration von Pegeldaten, Bodenfeuchtesensoren und dem Starkregenindex der DWA (gemäß DWA-M 119). – Alles ist dabei über Standardschnittstellen eingebunden und bis hin zur direkten Maschinensteuerung nutzbar. - So wird der Nutzen von Digitalisierung besonders deutlich.

Prüfen Sie, ob Ihre Steuerungssysteme bereits prognosebasiert arbeiten oder welche Schritte dafür erforderlich sind!

Mehr zu intelligenter Maschinensteuerung

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Planerservice

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Bei der Dimensionierung und Konfiguration von Rechen und Sieben/Abflussregelungen/Reinigungseinrichtungen gibt es zahlreiche weitere Aspekte und Erfahrungen zu berücksichtigen. Einige können wir über unsere Checkliste erfahren, am leichtesten und sicher ist es jedoch im Gespräch mit unseren Fachingenieuren im Planerservice die Rahmenbedingungen und Anwendung im Dialog abzustimmen. Dort können Fragen zur hydraulischen sicheren Bemessung und Auslegung, zur Anordnung, zur Einbringung in das Bauwerk, zur Schaltanlage, zu Anschlüssen und Kabelwegen, zur Prozessüberwachung und Wartung individuell erörtert werden. Mit den gewonnenen Informationen können wir Ihnen dann einen passgenauen und zukunftssicheren Vorschlag ausarbeiten!