IntelliNet – Anwendung des IoT-Konzepts bei der Verwaltung der Entwässerungsinfrastruktur

Viele Regionen auf der ganzen Welt, insbesondere Megastädte mit stark investierten Entwässerungsinfrastrukturen, haben in den letzten Jahren katastrophale Überschwemmungsereignisse aufgrund starker oder anhaltender Regenfälle erlebt. Zum Beispiel Paris wurde nach anhaltenden Regenfällen in den Jahren 2016 und 2018 überschwemmt. Eine ähnliche Situation hat sich in anderen Megastädten wie Valencia, Alicante und Madrid in Spanien und Chongquing in China ereignet. In Deutschland erlitt die Hälfte der 16 Bundesländer durch das extreme Hochwasser im Jahr 2013 einen Gesamtschaden von 11,6 Milliarden Euro. Allein in Bayern beläuft sich der Schaden beispielsweise auf rund 1,3 Milliarden Euro. Im Jahr 2017 haben außergewöhnlich starke Regenfälle in Berlin zu schweren Überschwemmungen auf Straßen, U-Bahn-Stationen und im Straßentunnel geführt und die Verkehrssysteme ins Chaos gestürzt.

Die Untersuchungen der OECD zum Thema Städte und Klimawandel deuten darauf hin, dass sich die Gefährdung der Vermögenswerte durch Küstenhochwasser im Jahr 2070 gegenüber dem Niveau von 2005 mehr als verzehnfachen wird. Noch wichtiger ist, dass mehr als 11 Millionen einkommensschwache Einwohner in Hafenstädten Küstenüberschwemmungen mit begrenztem Schutz ausgesetzt sind und kein offizielles Alarmsystem vorhanden ist.

Nicht nur Küstengebiete, sondern auch Bergregionen sind von Hochwasserrisiken bedroht. So erlebten beispielsweise die spanische Region Andalusien und Zentralvietnam in den Jahren 2019 und 2020 schwere, sintflutartige Überschwemmungen. Diese Fakten zeigen, dass die bestehenden Maßnahmen zur Bewältigung von Überschwemmungsrisiken trotz bemerkenswerter Anstrengungen einiger Regierungen und politischer Institutionen immer noch unzureichend sind und effektivere Lösungen erforderlich sind.

Mit fast 40 Jahren Erfahrung in der Wasserinfrastrukturbranche versteht HST Systemtechnik die Herausforderungen im Hochwasserrisikomanagement und die Bedeutung eines sicheren, effektiven und belastbaren Wasserableitungsnetzes. Durch den Einsatz modernster Technologien hat HST das „IntelliNet“ entwickelt, das alle wichtigen Wasserinfrastrukturen (oder „Smart Machines“) des städtischen Kanalisationsnetzes unter einem System vernetzt, um das Netz gleichzeitig zu überwachen, zu steuern und automatisch zu betreiben. Die innovativen Merkmale der Lösung sind die Vernetzung verschiedener Wasserinfrastrukturen und die Integration von Niederschlagsdaten, um eine ganzheitliche und vollständige Lösung zur Optimierung der Nutzung der Speicherkapazität und zur Verbesserung der Belastbarkeit des gesamten Netzes zu bieten.

HST International Sales Director, Herr Thomas Gruenig, stellte „IntelliNet“ in Greencities 2020 und die von der FIWARE Foundation organisierte Wassersitzung „Digitalising the Future of Water“ (ab Minute 27:42 Uhr im Video) vor. Diese fortschrittliche Lösung zog die Aufmerksamkeit und das Interesse der lokalen Kommunen und anderer Interessenvertreter im Wassersektor auf sich. Im November wird „IntelliNet“ auf der „China International Import Expo“ (CIIE) in Shanghai vorgestellt. Auf dieser Messe wird das HST-Team anhand eines Live-Simulationsmodells demonstrieren, wie das System funktioniert. Die Ausstellung von HST im CIIE und der Betrieb von „IntelliNet“ werden in den Nachrichten des nächsten Monats beschrieben. Abonnieren Sie uns also, um weitere Updates über diese Technologie zu erhalten.

Wenn Sie sich für das Konzept von „IntelliNet“ interessieren, können Sie HST WaterVision 2020 lesen oder den internationalen Projektleiter von HST, Herrn Nghiep Chi Le, über nghiep-chi.le@hst.de kontaktieren. Wir freuen uns, alle Ihre Fragen zu klären.

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